Globale Einheit in Aktion: Höhepunkte der IBC-Generalversammlung in Lomé

Nov. 25, 2025 | Unkategorisiert

Vom 6. bis 10. Oktober 2025 war Lomé in Togo Treffpunkt für Mitglieder der Internationalen Blauen Kreuz (IBC) aus aller Welt. Die Global Assembly Week brachte Delegierte aus 31 Ländern zusammen, um eine Woche lang zu diskutieren, Entscheidungen zu treffen und zu lernen – alles mit dem Ziel, die Zukunft der Internationalen Blauen Kreuz zu gestalten. Komplexe Themen erfordern einen guten Austausch von Perspektiven aus verschiedenen lokalen Blickwinkeln, gestützt durch evidenzbasierte Forschung und bewährte Verfahren. Die Veranstaltung mit hohem Partizipationsgrad ermöglichte diese Diskussionen und vertiefte unser Bestreben, multilateral zusammenzuarbeiten.

 

 

Während der gesamten Veranstaltung tauchten die Teilnehmer in eine Vielzahl von thematischen Sitzungen und Workshops ein, die die Komplexität der heutigen globalen Herausforderungen widerspiegelten. Die Identität von IBC liegt darin, christliche Werte in die Tat umzusetzen.. Marc Peterhans hat Beiträge geliefert wo die Delegierten erörterten, wie sich Glaube, Spiritualität und berufliche Praxis gegenseitig verstärken und einen Mehrwert für Dienstleistungen bieten können. Eine weitere wichtige Sitzung von Lars Thidemann Jensen befasste sich mit der Entwicklung von Führungsqualitäten und hob dabei hervor, dassGute Führung schafft Sinn, Wohlbefinden und Werte. Er untersuchte Führungs-Paradoxien und wie man mit diesen Spannungen umgehen kann. Vorträge und lokale Lösungen für die Umsetzung und Finanzierung lokaler Aktivitäten zeigten kreative Modelle aus dem gesamten Netzwerk und betonten, dass nachhaltige Wirkung nicht nur durch Finanzmittel, sondern auch durch Freiwillige, lokales Wissen und starke Partnerschaften in der Gemeinschaft erzielt wird.

 

Die Mitglieder des IBC sind sehr besorgt über die Entwicklungen in der Drogenpolitik weltweit. Kevin Sabet lieferte online einen Expertenbeitrag, und auf dem Workshop in Lomé führten die Delegierten einen offenen Dialog darüber, wie globale Trends mit lokalen Realitäten zusammenwirken, und tauschten Erfahrungen aus erster Hand aus ihrem jeweiligen Umfeld aus. Die Sitzung zum Thema Advocacy ermutigte die Teilnehmer, die Positionen des IBC genauer zu untersuchen und zu überlegen, wie eine prinzipientreue, evidenzbasierte Advocacy die nationale und regionale Politik beeinflussen kann.

 

Die Blue Cross-Organisationen konzentrieren sich darauf, einige der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen in ihren Ländern zu erreichen. In einem praktischen Workshop wurden die Teilnehmer dazu ermutigt, sich weiterhin auf das Prinzip „Leave No One Behind“ (Niemanden zurücklassen) zu konzentrieren – ein wesentlicher Grundpfeiler für jede Organisation, die mit benachteiligten Gruppen arbeitet. Die Unterstützung inklusiver Dienste ist zwar möglicherweise zeitaufwändiger und erfordert mehr Aufwand und Engagement, aber IBC möchte sich der Herausforderung stellen, Inklusivität und partizipative Führungs- und Dienstleistungsstrukturen zu schaffen.

 

 

Über die Fachsitzungen hinaus erfüllte die Versammlung auch ihre Leitungsfunktion. Die Delegierten prüften und genehmigten die Berichte für den Zeitraum 2021–2024 und billigten den geprüften Jahresabschluss. Der vorgeschlagene Umsetzungsplan für 2025–2028 wurde als Fahrplan vorgestellt, der die zukünftige und strategische Ausrichtung des IBC-Netzwerks vorgeben soll.

 

Einer der entscheidenden Momente der Woche war die Wahl des neuen Netzwerkkomitees – des Führungsgremiums, das in den kommenden Jahren für die Leitung des IBC verantwortlich sein wird. Reinhard Jahn aus Deutschland wurde zum Präsidenten gewählt, Hans Eglin aus der Schweiz zum Vizepräsidenten. Die neuen Mitglieder des Ausschusses sind Torbjoerg Aalborg (Norwegen), Patrick Adjei Acheampong (Ghana), Ewa Duda (Polen), Rolf Hartmann (Brasilien), Dan Kofoed Månsson (Dänemark), Grace Tshegofatso Thudi (Botswana) und Mawouena Komlan Bohm (Togo). Zusammen repräsentieren sie eine große Vielfalt an Fachwissen, Perspektiven und regionalen Erfahrungen – eine Stärke, die in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung sein wird.

 

Die Versammlung nahm sich auch Zeit, um die Beiträge der scheidenden Mitglieder des Netzwerkkomitees zu würdigen: Holger Lux, Lars Thidemann Jensen, Ingalill Söderberg und Revocatus Nginila. Ihre Arbeit in den vergangenen Jahren spielte eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der Struktur des IBC, der Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit und der Ausweitung der globalen Präsenz der Organisation.

 

In vielerlei Hinsicht spiegelte die Generalversammlung in Lomé das Wesen der Blue Cross-Bewegung wider: Einheit über Kulturen hinweg, gemeinsame Werte und das Engagement für gesündere, widerstandsfähigere Gemeinschaften. Die Delegierten verließen die Veranstaltung mit neuer Energie – überzeugt davon, dass die Stärke von IBC in seinen Menschen und dem gemeinsamen Wunsch liegt, eine Zukunft zu gestalten, in der niemand zurückgelassen wird.

 

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